Leibniz-Verbund Biodiversität

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Primaten in Gefahr

15.06.18 | Deutsches Primatenzentrum

Die Lebensräume vieler Affenarten könnten bis Ende des Jahrhunderts um knapp 80 Prozent zurückgehen. Führende Primatenforscher fordern sofortige Schutzmaßnahmen. mehr Info

Staubsauger der Meere

14.06.18 | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung

Seegurken gelten in China als Superfood und werden stark befischt. Dabei erfüllen die Tiere im Meer wichtige Aufgaben: Als effiziente Biofilter wirken sie der Überdüngung durch Abwässer entgegen. mehr Info

Vererbte Photosynthese

05.06.18 | Leibniz-Institut DSMZ

Vor 3,5 Milliarden Jahren begannen Bakterien, Lichtenergie zu nutzen. Teilweise tun sie dies heute noch – obwohl sie kaum verwandt sind. Wie gelang es ihnen, diesen komplexen Prozess zu übernehmen? mehr Info

Wie aus Bienen Vegetarier wurden

29.05.18 | Museum für Naturkunde Berlin

Dass Bienen heute nur noch Pollen und Nektar fressen, ist vermutlich einem Zufall zu verdanken. Ursprünglich stammen sie von einer fleischfressenden Wespenart ab, wie eine genetische Studie zeigt. mehr Info

Genetische Vielfalt schützt

28.05.18 Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei

Nicht der Fitteste überlebt, sondern Vielfalt ist Trumpf: Forscher weisen nach, dass genetische Diversität Populationen zu einer besseren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten verhilft. mehr Info

Ökologisch aufgewertet

22.05.18 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei

Totes Holz in Baggerseen bietet Jungfischen Schutz und Nahrung. Wissenschaftler und ehrenamtliche Helfer versenken Tonnen davon, um mehr Leben im Wasser zu ermöglichen. mehr Info

Leopardenmahlzeit

14.05.18 Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

Weibliche Leoparden haben ein weit größeres Beutespektrum als ihre männlichen Artgenossen. Die Analyse ihres Speiseplans soll Konflikten der Tiere mit Farmern in Namibia vorbeugen. mehr Info

Erfolgsfaktor Motivation

23.04.18 | Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

Immer mehr Bürger beteiligen sich an wissenschaftlichen Projekten. Unter welchen Bedingungen Citizen Science wirklich erfolgreich ist, zeigt eine neue Studie am Beispiel der Wildtierbiologie. mehr Info

Sklavenhalter-Gene

08.03.18 | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

Einige Ameisenarten kapern verwandte Ameisen, um sie als „Sklaven“ für sich arbeiten zu lassen. Forscher haben nun die genetische Basis dieser Raubzüge identifiziert. mehr Info

Alle Pilze sind schon da

02.03.18 | Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Durch den Klimawandel verschiebt sich vielerorts die Baumgrenze nach oben. Zahlreiche für die Bäume wichtige Pilze sind dort bereits heimisch — allerdings auch die schädlichen. mehr Info

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Buchpublikationen

Die Biodiversitätsstrategie der Europäischen Union sieht vor, den Rückgang der Biodiversität bis 2020 aufzuhalten. Eine der Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels ist die Initiative für ein No-Net-Loss, das heißt keinen weiteren Nettoverlust mehr von Ökosystemen und Ökosystemleistungen. Die Erreichung dieses Ziels wird gerade außerhalb bestehender Schutzgebiete, beispielsweise außerhalb von Natura 2000 Gebieten, besonders notwendig. Ein vor kurzem erschienener EU Action Plan on Nature, People and the Economy (2017-2019) greift dies auf und versucht Ökosystemleistungen stärker in Planung und Entscheidungsfindung zu integrieren. Ebenfalls ist in 2018 mit einem Guidance Document der EU zu rechnen, in dem Hinweise für einen Ausgleich von Eingriffen in die Biodiversität gegeben werden. Das ganze ähnelt der deutschen und österreichischen Eingriffsregelung. Alle Aktivitäten auf EU-Ebene belegen wie wichtig ein Erfahrungsaustausch über bereits bestehende Offset-Politiken, über Recht, Methodik und Praxis sowie über entsprechende Entscheidungsinstrumente besteht.

Ein neues englischsprachiges Buch im Springer-Verlag versucht, diesen europäischen Erfahrungsaustausch anzustoßen. Neben einer Einordnung der europaweiten Aktivitäten erläutert das Buch weltweite Standards,  wie beispielsweise die Biodiversity Offsets Principles und gibt detaillierte Einblicke in ausgewählte, bestehende Ansätze aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten. Der Leser mag überrascht sein zu sehen, in welchen Ländern solche Instrumentarien bereits bestehen und welche Erfahrungen bisher mit ihnen gemacht werden konnten. Das Buch versteht sich auch als Baustein auf dem Weg zu einer möglichen europäischen Eingriffsregelung.

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